Sechste Szene
(Beckmesser ist dem Nachtwächter
nachschleichend, die Gasse
heraufgekommen, hat nach den
Fenstern von Pogners Haus gespäht
und an Sachsens Haus angelehnt, stimmt
er jetzt seine mitgebrachte Laute.)
EVA
(Walther zurückhaltend)
Tu's nicht!
Doch horch!
WALTHER
Einer Laute Klang.
EVA
Ach! meine Not!
(Als Sachs den ersten Ton der Laute
vernommen, hat er, von einem plötzlichen
Einfall erfaßt, das Licht wieder etwas
eingezogen und öffnet leise den unteren
Teil des Ladens.)
WALTHER
Wie wird dir bang?
Der Schuster, sich, zog ein das Licht:
so sei's gewagt!
EVA
Weh! Siehst du denn nicht?
Ein Andrer kam, und nahm dort Stand.
WALTHER
Ich hör's und seh's: ein Musikant.
Was will der hier so spät des Nachts?
EVA
's ist Beckmesser schon!
(Sachs hat unvermerkt seinen Werktisch
ganz unter die Tür gestellt; jetzt
erlauscht er Evas Ausruf.)
SACHS
Aha! - ich dacht's.
(Er setzt sich leise zur Arbeit zurecht.)
WALTHER
Der Merker? Er? In meiner Gewalt?
Drauf zu! Den Lung'rer mach ich kalt.
EVA
Um Gott! So hör!
Willst du den Vater wecken?
Er singt ein Lied, dann zieht er ab.
Laß dort uns im Gebüsch verstecken!
Was mit den Männern ich Müh doch hab!
(Sie zieht Walther hinter das Gebüsch auf
die Bank unter der Linde. Beckmesser,
eifrig nach dem Fenster lugend, klimpert
voll Ungeduld heftig auf der Laute. Als
er sich endlich auch zum Singen rüstet,
schlägt Sachs sehr stark mit dem Hammer
auf den Leisten, nachdem er soeben das
Licht wieder hell auf die Straße hat
fallen lassen.)
SACHS
Jerum! Jerum!
Hallahallohe!
O ho! Tralalei! Tralalei! O he!
BECKMESSER
Was soll das sein?
Verdammtes Schrei'n!
SACHS
Als Eva aus dem Paradies
von Gott dem Herrn verstoßen,
gar schuf ihr Schmerz der harte Kies
an ihrem Fuß, dem bloßen.
BECKMESSER
Was fällt dem groben Schuster ein?
SACHS
Das jammerte den Herrn -
WALTHER
(flüsternd zu Eva)
Was heißt das Lied?
Wie nennt er dich?
SACHS
Ihr Füsschen hatt er gern,
und seinem Engel rief er zu:
EVA
(flüsternd zu Walther)
Ich hört es schon;
's geht nicht auf mich:
doch eine Bosheit steckt darin.
SACHS
"Da, mach der armen Sünd'rin Schuh';
und da der Adam, wie ich seh,
an Steinen dort sich stößt die Zeh,
WALTHER
Welch Zögernis!
Die Zeit geht hin.
SACHS
Daß recht fortan
er wandeln kann,
so miß dem auch Stiefeln an!"
BECKMESSER
(zu Sachs)
Wie? Meister? Auf?
Noch so spät zur Nacht?
SACHS
Herr Stadtschreiber!
Was? Ihr wacht?
Die Schuh machen Euch
große Sorgen?
Ihr seht, ich bin dran:
Ihr habt sie morgen.
(Er arbeitet weiter.)
BECKMESSER
Hol der Teufel die Schuh!
Hier will ich Ruh!
SACHS
Jerum! Jerum!
Hallo hallohe
Oho! Tralalei! Tralalei! O he!
O Eva! Eva! Schlimmes Weib,
das hast du am Gewissen,
daß ob der Füss am Menschenleib
jetzt Engel schustern müssen!
WALTHER
(zu Eva)
Uns, oder dem Merker,
wem spielt er den Streich?
EVA
(zu Walther)
Ich fürcht, uns Dreien gilt er gleich.
O weh, der Pein!
SACHS
Bliebst du im Paradies,
da gab es keinen Kies:
um deiner jungen Missetat
hantier ich jetzt mit Ahl und Draht,
und ob Herrn Adams übler Schwäch'
versohl ich Schuh und streiche Pech!
EVA
(zu Walther)
Mir ahnt nichts Gutes.
|
Sexta Escena
(Beckmesser ha aparecido por el
callejón, atento al sereno, y se ha
acercado a espiar por las ventanas
de la casa de Pogner. Por fin viene
hacia la casa de Sachs y comienza a
tocar su laúd)
EVA
(deteniendo a Walther)
¡No lo hagas!...
¡Pero, escucha!...
WALTHER
El sonido de un laúd.
EVA
¡Ay, qué desgracia!
(Al percibir Sachs las primeras
notas del laúd, llevado de súbita
decisión ha vuelto a disminuir
la intensidad de la luz, y abre
la hoja de la puerta)
WALTHER
¡Cómo! ¿tienes miedo?
Mira, el zapatero ha reducido la luz.
¡Intentémoslo!
EVA
¡Ay! ¿Es que no lo ves?
Ha venido otro... está ahí.
WALTHER
Le veo y le escucho: es un músico.
¿Qué querrá a estas horas?
EVA
¡Es Beckmesser!
(Sachs ha colocado su banco en
el quicio de su puerta. Ahora ha
escuchado la exclamación de Eva)
SACHS
¡Ajá ¡Lo que yo imaginaba!
(se sienta en silencio)
WALTHER
¿El marcador? ¿Ése, en mi poder?
¡Voy a dejar tieso a ese bribón!
EVA
¡Por Dios! ¡Escucha!
¿Quieres despertar a mi padre?
Cantará una canción y después se irá.
Ocultémonos entre esos arbustos...
¡Estos hombres, qué trabajo me dan!
(Lleva a Walther hasta el banco que
hay bajo del tilo. Beckmesser, que
continúa mirando insistente hacia la
ventana, rasguea impaciente en su
laúd. En el instante en que se dispone
a romper a cantar, Sachs, que acaba
de dejar caer de nuevo sobre la calle
la luz, golpea muy fuerte en la horma
con el martillo.)
SACHS
¡Jerum! ¡Jerum!
¡Halla hallo he!
¡Oh, ho! ¡Tratalei! ¡Tralalei! ¡Oh, he!
BECKMESSER
¿Qué es eso?
¿Qué son esos horribles gritos?
SACHS
Cuando Eva fue expulsada del Paraíso
por el Señor Dios,
los guijarros del camino le causaron,
en los pies desnudos, mucho dolor.
BECKMESSER
¿Pero qué dice ese grosero remendón?
SACHS
Dio esto lástima al Señor pues...
WALTHER
(en voz muy baja a Eva)
¿Qué es esa canción?
¿Por qué te nombra en ella?
SACHS
...le gustaban aquellos piececitos,
y dijo a sus ángeles:
EVA
(a Walther)
Ya la he escuchado antes.
No se refiere a mí,
mas alguna maldad se oculta en ella.
SACHS
¡Hacedle zapatos a la pobre pecadora!
¡Y cómo! Ahí veo a Adán que se hiere
los dedos con las piedras...
WALTHER
¡Cuanta demora!
¡Se nos va el tiempo!
SACHS
...para que se pueda marchar lejos,
hacedle también un par de botas!
¡Je!...
BECKMESSER
(se acerca a Sachs)
¿Cómo, maestro?
¿En pie aún a estas horas?
SACHS
¡Vaya, señor escribano!
¿Aún en vela?...
¿Tanto os preocupan
vuestros zapatos?
Vedlo en ello estoy,
los tendréis mañana.
(Continúa con el trabajo)
BECKMESSER
¡Llévese los zapatos el diablo!
¡Lo que quiero ahora es tranquilidad!
SACHS
¡Jerum! ¡Jerum!
¡Halla hallo he!
¡Oh, ho! ¡Tralalei! ¡Tralalei! ¡Oh, he!
¡Oh, Eva, Eva, pérfida mujer,
esto pesa sobre tu conciencia,
ahora los ángeles han de dedicarse
a hacerles zapatos a los hombres!
WALTHER
(a Eva)
¿Va por nosotros o por el marcador?
¿Contra quién va eso?
EVA
(a Walther)
Me temo que vaya por los tres.
¡Oh, qué tormento!
SACHS
Si permanecieras en el Paraíso,
allí no te herirían los guijarros.
Por causa de tu juvenil fechoría,
he de trabajar con el sedal y la lezna;
y por la debilidad del señor Adán,
he de clavar suelas y dar brea.
EVA
(a Walther)
¡Nada bueno presiento!
|
WALTHER
Mein süßer Engel, sei guten Mutes!
EVA
Mich betrübt das Lied.
WALTHER
Ich hör es kaum;
du bist bei mir:
Welch holder Traum!
SACHS
Wär ich nicht fein
ein Engel rein,
der Teufel möchte Schuster sein!
Je
BECKMESSER
(drohend auf Sachs zufahrend)
Gleich höret auf!
Spielt Ihr mir Streich'?
Bleibt Ihr tags
und nachts Euch gleich?
SACHS
Wenn ich hier sing,
was kümmert's Euch?
Die Schuhe sollen
doch fertig werden?
BECKMESSER
So schliesst Euch ein,
und schweigt dazu still!
SACHS
Des Nachts arbeiten
macht Beschwerden;
wenn ich da munter
bleiben will,
da brauch ich Luft
und frischen Gesang:
drum hört, wie der dritte
Vers gelang!
Jerum! Jerum!
BECKMESSER
Er macht mich rasend!
SACHS
Hallahallohe!
BECKMESSER
Das grobe Geschrei!
SACHS
O ho! Tralalei! Tralalei! O he!
BECKMESSER
Am End denkt sie gar, daß ich das sei!
SACHS
O Eva! Hör mein Klageruf,
mein Not und schwer Verdrüßen!
Die Kunstwerk', die ein Schuster schuf,
sie tritt die Welt mit Füßen.
Gäb nicht ein Engel Trost,
der gleiches Werk erlost,
und rief mich oft ins Paradies,
wie ich da Schuh und Stiefel ließ!
Doch wenn mich der im Himmel hält,
dann liegt zu Füßen mir die Welt,
und bin in Ruh
Hans Sachs,
ein Schuhmacher und Poet dazu!
BECKMESSER
Das Fenster geht auf!
(Magdalene öffnet leise das
Fenster und zeigt sich
vorsichtig in Evas Kleidung.)
EVA
(zu Walther)
Mich schmerzt das Lied,
ich weiß nicht wie!
O fort! Laß uns fliehen!
WALTHER
Nun denn: mit dem Schwert!
EVA
Nicht doch! Ach, halt!
BECKMESSER
Herr Gott, 's ist sie.
WALTHER
Kaum wär er's wert.
EVA
Ja, besser Geduld.
BECKMESSER
Jetzt bin ich verloren, singt der noch fort!
(Er tritt zu Sachs an den Laden heran und
klimpert, während des Folgenden, mit dem
Rücken der Gasse zugewendet, seitwärts
auf der Laute, um Magdalene am Fenster
festzuhalten.)
EVA
O, bester Mann!
Daß ich so Not dir machen kann!
BECKMESSER
Freund Sachs!
So hört doch nur ein Wort!
WALTHER
(leise zu Eva)
Wer ist am Fenster?
BECKMESSER
Wie seid Ihr auf die Schuh versessen!
EVA
's ist Magdalene.
BECKMESSER
Ich hatt sie wahrlich schon vergessen.
WALTHER
Das heiß ich vergelten.
BECKMESSER
Als Schuster seid Ihr mir wohl wert
WALTHER
Fast muß ich lachen.
BECKMESSER
als Kunstfreund doch weit mehr verehrt.
EVA
Wie ich ein End und Flucht mir ersehne!
WALTHER
Ich wünscht,
er möchte den Anfang machen.
(Walther und Eva, auf der Bank,
verfolgen des weiteren den Vorgang
zwischen Sachs und Beckmesser mit
wachsender Teilnahme.)
BECKMESSER
Eu'r Urteil, glaubt, das halt ich hoch;
drum bitt ich, hört das Liedlein doch,
mit dem ich morgen möcht gewinnen,
ob das auch recht nach Euren Sinnen.
(Er klimpert wiederholt seitwärts,
ängstlich nach dem Fenster gewandt.)
SACHS
O ha! Wollt mich beim Wahne fassen?
Mag mich nicht wieder schelten lassen.
Seit sich der Schuster dünkt Poet,
gar übel es um Eu'r Schuhwerk steht:
da seh ich wie's schlappt,
und überall klappt;
drum laß ich Vers und Reim
gar billig nun daheim,
Verstand und Witz, und Kenntnis dazu,
mach Euch für morgen die neuen Schuh.
|
WALTHER
¡Ten valor, dulce ángel mío!
EVA
¡Me entristece esa canción!
WALTHER
¡Apenas la escucho!
Tú estás a mi lado...
¡Oh, qué divino sueño!
SACHS
Si no fuera yo
un ángel inocente,
iba a ser zapatero ¡el diablo!...
¡Je!...
BECKMESSER
(dando vueltas en torno a Sachs)
¡Oidme un momento!
¿Queréis meteros conmigo?
¿Es que os pasáis igual
la noche que el día?
SACHS
¿Os importa
que yo cante aquí?
Hay que dejar acabados
los zapatos, ¿no?
BECKMESSER
¡Pues encerraos
y no arméis ruido!
SACHS
El trabajo nocturno
es muy fatigoso.
Si quiero aguantar
despabilado,
necesito aire libre
y un buen cantar:
¡Oíd cómo sale
la tercera estrofa!...
¡Jerum! ¡Jerum!
BECKMESSER
¡Me está poniendo furioso!
SACHS
¡Halla hallo he!
BECKMESSER
¡Qué grosero griterío!
SACHS
¡Oh, ho! ¡Tralalei! ¡Tralalei! ¡Oh, he!
BECKMESSER
¡Va a creer ella que soy yo!
SACHS
¡Oh, Eva, escucha mi queja,
mi grave aflicción y desdicha!
¡El arte de un zapatero
lo patea el mundo con los pies!
¡Si un ángel que se ocupa en esta
misma tarea no me trajera consuelo
y me llevase a veces al Paraíso,
gustoso dejaría botas y zapatos!
Pero cuando estoy en el cielo,
y se encuentra el mundo a mis pies,
Hans Sachs, lleno de felicidad,
es al mismo tiempo:
¡poeta y zapatero!
BECKMESSER
¡Ya se abre la ventana!...
(Magdalena, con las ropas de Eva,
se asoma a la ventana como para
escuchar la serenata)
EVA
(a Walther)
¡No sé por qué,
pero esa canción me hace daño!
¡Oh, vámonos, huyamos!
WALTHER
¡Será necesario utilizar la espada!
EVA
¡No! ¡Ay, detente!
BECKMESSER
¡Dios del cielo! ¡Es ella!...
WALTHER
¡Sí, no merecería la pena!
EVA
¡Mejor será tener paciencia!
BECKMESSER
¡Si continúa cantando, estaré perdido!
(Se acerca de nuevo a Sachs y,
durante lo que sigue, toca el laúd
con la espalda vuelta al callejón,
para atraer mientras tanto
la atención de Magdalena.)
EVA
¡Oh, el mejor de los hombres,
cuántas penas te estoy causando!
BECKMESSER
¡Amigo Sachs!
¿Queréis atenderme un momento?
WALTHER
(en voz baja, a Eva)
¿Quién está en la ventana?
BECKMESSER
¡Qué empeñado estáis en los zapatos!
EVA
¡Es Magdalena!
BECKMESSER
Yo ya los había olvidado...
WALTHER
¡Esta si que es una buena venganza!
BECKMESSER
Os aprecio como zapatero...
WALTHER
Me está entrando risa.
BECKMESSER
...pero aún más como amante del arte.
EVA
¡Cuánto deseo que todo esto acabe!
WALTHER
Pues yo ya tengo ganas
de que comience.
(Walther y Eva, recostados
dulcemente en el banco, juntos,
siguen con creciente atención lo que
ocurre entre Sachs y Beckmesser.)
BECKMESSER
Vuestro juicio lo tengo en alta estima,
por eso os ruego que oigáis la canción
con la que mañana intentaré ganar...
Espero que sea de vuestro agrado.
(Rasguea repetidamente, mirando
angustiado a la ventana)
SACHS
¿Así que queréis conocer mi opinión?
Yo prefiero que no volváis a decir:
"desde que el remendón se cree poeta,
lo mal que atiende mi calzado".
Ya veo cómo ceden y se agrietan.
Así que voy a dejar en casa
versos y rimas, chistes y refranes,
para que mañana
vuestros zapatos nuevos
estén listos.
|
BECKMESSER
Laßt das doch sein! Das war ja nur Scherz.
Vernehmt besser, wie's mir ums Herz.
Vom Volk seid Ihr geehrt,
auch der Pognerin seid Ihr wert:
will ich vor aller Welt
nun morgen um die werben,
sagt! - könnt's mich nicht verderben,
wenn mein Lied ihr nicht gefällt?
Drum hört mich ruhig an,
und sang ich, sagt mir dann,
was Euch gefällt, was nicht, -
daß ich mich darnach richt!
SACHS
Ei! Laßt mich doch in Ruh,
wie käme solche Ehr mir zu?
Nur Gassenhauer dicht' ich zum meisten:
drum sing ich zur Gassen,
und hau auf den Leisten!
Jerum! Jerum!
Hallahallohe!
O ho! Tralalei! Tralalei! O he!
BECKMESSER
(während Sachs singt)
Verfluchter Kerl! Den Verstand verlier ich,
mit seinem Lied voll Pech und Schmierich!
Schweigt doch!
Weckt Ihr die Nachbarn auf?
SACHS
Die sind's gewöhnt. 's hört keiner drauf.
"O Eva! Eva!"
BECKMESSER
Oh, Ihr boshafter Geselle!
Ihr spielt mir heut den letzten Streich:
Schweigt Ihr jetzt nicht auf der Stelle,
so denkt Ihr dran, das schwör ich Euch!
(Er klimpert wütend.)
Neidisch seid Ihr, nichts weiter:
dünkt Ihr Euch auch gleich gescheiter;
daß Andre auch was sind,
ärgert Euch schändlich:
glaubt, ich kenne Euch aus-
und inwendlich!
Daß man Euch noch nicht
zum Merker gewählt,
das ist's, was den gallichten Schuster quält.
Nun gut! So lang als Beckmesser lebt,
und ihm noch ein Reim
an den Lippen klebt;
so lang ich noch bei den Meistern was gelt
ob Nürnberg blüh und Wachs,
das schwör ich Herrn Hans Sachs,
nie wird er je zum Merker bestellt.
(Er klimpert in höchster Wut.)
SACHS
(der ihm ruhig und
aufmerksam zugehört bat)
War das Eu'r Lied?
BECKMESSER
Der Teufel hol's!
SACHS
Zwar wenig Regel,
doch klang's recht stolz.
BECKMESSER
Wollt Ihr mich hören?
SACHS
In Gottes Namen,
singt zu: ich schlag
auf die Sohl die Rahmen.
BECKMESSER
Doch schweigt Ihr still?
SACHS
Ei, singet Ihr,
die Arbeit, schaut, fördert's auch mir.
(Er klopft auf seinen Leisten.)
BECKMESSER
Das verfluchte
Klopfen wollt Ihr doch lassen?
SACHS
Wie sollt ich die Sohl Euch richtig fassen?
BECKMESSER
Was? Ihr wollt klopfen,
und ich soll singen?
SACHS
Euch muß das Lied,
mir der Schuh gelingen.
(Er fährt weiter mit seinem Geklopfte.)
BECKMESSER
Ich mag keine Schuh!
SACHS
Das sagt Ihr jetzt:
in der Singschul
Ihr mir's dann wieder versetzt.
Doch hört! Vielleicht sich's richten läßt;
zwei einig geht der Mensch am best'.
Darf ich die Arbeit nicht entfernen,
die Kunst des Merkers möcht ich erlernen;
darin kommt Euch nun keiner gleich:
ich lern sie nie, wenn nicht von Euch.
Drum, singt Ihr nun, ich acht und merk,
und fördre wohl dabei mein Werk.
BECKMESSER
Merkt immer zu; und was nicht gewann,
nehmt Eure Kreide und streicht mir's an.
SACHS
Nein, Herr! da fleckten die Schuh mir nicht:
mit dem Hammer auf
den Leisten halt ich Gericht.
BECKMESSER
Verdammte Bosheit!
Gott, und 's wird spät!
Am End mir die Jungfer vom Fenster geht!
(Er klimpert eifrig.)
SACHS
(aufschlagend)
Fanget an, 's pressiert:
sonst sing ich für mich.
BECKMESSER
Halt't ein! Nur das nicht!
(Teufel! Wie ärgerlich!)
Wollt Ihr Euch denn als Merker erdreisten,
nun gut, so merkt mit
dem Hammer auf den Leisten:
nur mit dem Beding,
nach den Regeln scharf,
aber nichts, was nach den Regeln ich darf.
SACHS
Nach den Regeln,
wie sie der Schuster kennt,
dem die Arbeit unter den Händen brennt.
BECKMESSER
Auf Meisterehr?
SACHS
Und Schustermut!
BECKMESSER
Nicht einen Fehler: glatt und gut.
SACHS
Dann ging't Ihr morgen unbeschuht!
(Nachtwächterborn sehr entfernt. Sachs
deutet auf den Steinsitz vor der Ladentüre.)
Setzt Euch denn hier!
|
BECKMESSER
¡Olvidaos de eso! Era sólo una broma.
Ved ahora como os abro mi corazón.
El pueblo os honra
y la hija de Pogner os aprecia.
Y si mañana voy a presentarme
ante todo el mundo, en el concurso,
¡decid! ¿no provocaría mi ruina
si mi canción no le gustase a ella?
Escuchadme, pues, tranquilo,
y después de que yo cante,
decidme lo que os gusta y lo que no,
para que yo pueda corregirlo.
SACHS
¡Ey, dejadme en paz!
¿Cómo puedo ser digno de tal honor?
Solamente son coplillas callejeras
lo que yo escribo...
Por eso canto en los callejones
y golpeo en la horma.
¡Jerum! ¡Jerum! ¡Halla hallo he!
Oh, ho! ¡bralalei! ¡Oh, he!
BECKMESSER
(mientras canta Sachs)
¡Maldito estúpido!
Voy a perder el juicio con esa canción
llena de brea y sebo... ¡Callad!
¡Despertareis a todos los vecinos!
SACHS
Están acostumbrados no se enfadarán.
"¡Oh, Eva, Eva!"
BECKMESSER
¡Oh, malicioso compañero!
¡Esta va a ser vuestra última burla!
¡Si no calláis ahora mismo
os acordaréis de mí, os lo juro!
(Vuelve a tocar el laúd, furioso.)
Sois un envidioso, eso es lo que pasa,
y además os creéis muy listo.
¡Que los otros sean algo, os molesta!
¡Os conozco por fuera y por dentro!
No haber sido nombrado marcador es
lo que atormenta al bilioso zapatero.
¡Pues bien!
¡Mientras Beckmesser viva
y puedan sus labios
pronunciar una rima,
mientras pueda hacerme valer
entre los maestros...
y Núremberg crezca y prospere,
os juro señor Hans Sachs
que jamás llegareis a ser
"marcador"!
(Toca el laúd con violencia)
SACHS
(que ha escuchado
tranquilo y atento)
¿Era esa vuestra canción?
BECKMESSER
¡Iros al diablo!
SACHS
No se atenía a las reglas, es verdad,
pero sonaba muy orgullosa.
BECKMESSER
¿Queréis escucharme?
SACHS
En nombre de Dios, cantad:
tengo que clavar
el cerquillo a las suelas.
BECKMESSER
¿Pero os callaréis?
SACHS
¡Está bien, cantad, que yo
continuaré con mi trabajo!...
(Golpea de nuevo sobre la horma.)
BECKMESSER
¿Queréis dejar de dar
esos malditos golpes?
SACHS
¿Y cómo dejaré listas vuestras suelas?
BECKMESSER
¿Cómo? ¿Queréis que yo cante
mientras vos andáis dando golpes?
SACHS
Vos estáis en vuestra canción,
y yo en mis zapatos.
(Vuelve a dar varios golpes.)
BECKMESSER
¡No quiero los zapatos!
SACHS
Ahora lo decís, pero luego me lo
echaréis en cara
en la escuela de canto...
¡Oíd! Quizás lleguemos a un acuerdo:
avenirse trae a los hombres provecho.
Yo no puedo dejar ahora mi trabajo,
pero me gustaría aprender a marcar.
En eso no hay quien pueda igualaros:
jamás lo aprenderé si no es de vos.
Cantad y yo iré marcando
al tiempo de llevar adelante mi labor.
BECKMESSER
Marcad cuanto queráis. Tomad la tiza,
y señalad todo lo que no salga bien.
SACHS
¡No es eso, señor mío! Así los zapatos
no adelantarían, manifestaré mi juicio
con golpes de martillo en la horma.
BECKMESSER
¡Qué perversa maldad!...
¡Dios mío, qué tarde es!
¡La chiquilla se va a ir de la ventana!
(vuelve a tocar con vigor)
SACHS
(dando golpes)
¡Comenzad! ¡Ya urge!
¡De lo contrario, cantaré sólo para mí!
BECKMESSER
¡Deteneos! ¡Eso no!...
(¡Demonio, qué fastidioso!...)
Si deseáis llegar a ser marcador,
muy bien, marcad con el martillo
contra la horma,
pero que sea lo que atente a las reglas
mas no lo que pueda hacer
según ellas.
SACHS
Según las reglas
tal y como las conoce el zapatero.
¡Me quema el trabajo en las manos!
BECKMESSER
¿Palabra de maestro?
SACHS
¡Y por la palabra de zapatero!
BECKMESSER
¡Ni una falta! ¡Saldrá limpio y bien!
SACHS
¡Entonces, mañana iréis descalzo!...
(lejos suena la bocina del sereno
Sachs señala el poyo ante la puerta)
¡Sentaos, pues, aquí!
|
BECKMESSER
(sich nach der Ecke des Hauses
zurückziehend)
Laßt mich hier stehen.
SACHS
Warum so weit?
BECKMESSER
Euch nicht zu sehen,
wie's Brauch der Schul vor dem Gemerk.
SACHS
Da hör ich Euch schlecht.
BECKMESSER
Der Stimme Stärk
ich so gar lieblich dämpfen kann.
(Er stellt sich ganz um die Ecke
dem Fenster gegenüber auf.)
WALTHER
(leise zu Eva)
Welch toller Spuk!
Mich dünkt's ein Traum:
den Singstuhl, scheint's,
verließ ich kaum.
EVA
(sanft an Walthers Brust gelehnt)
Die Schläf umwebt mir's wie ein Wahn:
ob's Heil, ob Unheil,
was ich ahn?
SACHS
(Wie fein!)
Nun, gut denn! Fanget an!
(Beckmesser stimmt die Lauteaufs
neu und spielt darauf ein kurzes Vorspiel.)
BECKMESSER
"Den Tag seh' ich erscheinen,
der mir wohl gefall'n tut;
(Sachs schlägt auf. Beckmesser
schüttelt sich.)
da faßt mein Herz sich einen ...
(Sachs schlägt auf. Beckmesser
setzt heftig ab, singt aber weiter.)
guten und frischen"
(Sachs hat aufgeschlagen. Beckmesser
wendet sich wütend um die Ecke herum.)
Treibt Ihr hier Scherz?
Was wär nicht gelungen?
SACHS
Besser gesungen:
"Da faßt mein Herz
sich einen guten, frischen?"
BECKMESSER
Wie soll sich das reimen
auf "seh ich erscheinen"?
SACHS
Ist Euch an der Weise nichts gelegen?
Mich dünkt, sollt passen Ton und Wort?
BECKMESSER
Mit Euch zu streiten?
Laßt von den Schlägen,
sonst denkt Ihr mir dran!
SACHS
Jetzt fahret fort!
BECKMESSER
Bin ganz verwirrt!
SACHS
So fangt noch mal an:
drei Schläg ich jetzt pausieren kann.
BECKMESSER
(beiseite)
Am besten, wenn ich ihn gar nicht beacht: -
wenn's nur die Jungfer nicht irre macht!
"Den Tag seh ich erscheinen,
der mir wohl gefall'n tut;
da faßt mein Herz sich einen
guten und frischen Mut:
da denk ich nicht an Sterben,
(Sachs schlägt.)
lieber an Werben
um jung Mägdeleins Hand.
(Sachs schlägt.)
Warum wohl aller Tage
(Schlag)
schönster mag dieser sein?
(Schlag)
Allen hier ich es sage:
weil ein schönes Fräulein
(zwei Schläge)
von ihrem lieb'n Herrn Vater,
wie gelobt hat er,
(viele kleine Schläge)
ich bestimmt zum Eh'stand.
(Schläge)
Wer sich getrau,
(Schlag)
der komm und schau.
(Schlag)
Da steht die hold lieblich Jungfrau,
(Schläge)
auf die ich all mein Hoffnung bau,
darum ist der Tag so schön blau,
(viele Schläge)
als ich anfänglich fand."
Sachs! Seht, Ihr bringt mich um!
Wollt Ihr jetzt schweigen?
SACHS
Ich bin ja stumm!
Die Zeichen merkt ich;
wir sprechen dann:
derweil lassen die Sohlen sich an.
BECKMESSER
(gewahrend, daß Magdalene
sich vom Fenster entfernen will)
Sie entweicht? Bst! Bst!
Herr Gott, ich muß!
(um die Ecke herum die
Faust gegen Sachs ballend)
Sachs, Euch gedenk ich die Ärgernuß!
|
BECKMESSER
(retrocediendo hasta la
esquina de la casa)
¡Permitid que aquí me quede!
SACHS
¿Por qué tan lejos?
BECKMESSER
Para no veros,
tal como es costumbre en la escuela.
SACHS
Pero os oiré mal.
BECKMESSER
Puedo aumentar perfectamente
el volumen de la voz.
(Está ya en la esquina, frente
a la ventana.)
WALTHER
(a Eva)
¡Qué estúpido barullo!
Me parece un sueño:
¡es como si aún estuviera
en la silla de canto!
EVA
(reclinada en el pecho de Walther)
El sueño me invade como una ilusión:
¿será dicha o desgracia
lo que presiento?
SACHS
(¡Qué bien!)
¡Perfectamente! ¡Comenzad!!
(Beckmesser vuelve a tañer
un corto preludio con el laúd.)
BECKMESSER
¡Veo ya nacer el día
que ha de traerme la dicha...
(Sachs golpea. Beckmesser
se estremece.)
... y mi corazón se embarga...
(Sachs golpea. Beckmesser se
enoja, pero sigue cantando.)
... en buena y nueva...
(Sachs vuelve a golpear. Beckmesser
da la vuelta a la esquina, enfadado.)
¿Andáis con bromitas?
¿Qué ha sido lo que he hecho mal?
SACHS
Quedaría mejor cantado así:
"¡Y mi corazón
se embarga de buena y nueva"...
BECKMESSER
¿Entonces como podría yo rimar
con "veo ya nacer el día"?
SACHS
¿No os viene ya dado por la melodía?
Palabra y canto deben corresponderse.
BECKMESSER
¿Para qué discutir con vos?...
¡Dejaos de golpecitos,
si no, os vais a acordar de mí!
SACHS
¡Continuad!
BECKMESSER
¡Estoy completamente aturdido!
SACHS
Comenzad, pues, de nuevo.
Ahora puedo ahorrarme tres golpes.
BECKMESSER
(para sí)
Mejor será que no le haga caso...
¡Mientras no confunda a la doncella!
"¡Veo nacer el día
que ha de traerme la dicha;
y mi corazón se embarga
de buena y nueva alegría.
Ahora no pienso ya en la muerte,
(Sachs golpea)
y sí en ser pretendiente
a la mano de una mujercita.
(Sachs golpea)
¿Por qué vendrá a ser este día
(Golpe)
el más bello de todos?
(golpe)
A todos he de decirlo,
porque una hermosa señorita
(Dos golpes)
en matrimonio ha sido ofrecida,
tal y como él lo ha prometido,
(Varios golpecitos)
por su querido papaito.
(Golpes)
Quien a ella aspire,
(Golpes)
venga y la mire.
(Golpe)
Allí está la divina doncella,
(Golpe)
en la que toda mi confianza espera:
por eso es el día tan azul y bonito
(Muchos golpes)
como ya lo dije al principio!"
¡Sachs! ¡Vedlo! ¡Me estáis matando!
¿Queréis ya callar?
SACHS
¡Pero si no he dicho ni una palabra!
Sólo he marcado:
ya hablaremos después.
Entretanto van adelante las suelas.
BECKMESSER
(advierte que Magdalena
quiere dejar la ventana)
¿Ella se marcha? ¡Pst, pst!...
¡Dios Santo! ¡Corro allá!
(Amenaza a Sachs con el puño al
tiempo de dar la vuelta a la esquina.)
¡Sachs, me las pagaréis todas juntas!
|
SACHS
(mit dem Hammer nach
dem Leisten ausholend)
Merker am Ort -.
fahret fort!
BECKMESSER
(immer stärker und atemloser)
"Will heut mir das Herz hüpfen,
(Schläge wie vorher)
werben um Fräulein jung,
doch tät der Vater knüpfen
daran ein Bedingung
für den, wer ihn beerben
will, und auch werben
um sein Kindelein fein.
Der Zunft ein biedrer Meister,
wohl sein Tochter er liebt,
doch zugleich auch beweist er,
was er auf die Kunst gibt:
zum Preise muß es bringen
im Meistersingen,
wer sein Eidam will sein.
Nun gilt es Kunst,
daß mit Vergunst,
ohn all schädlich gemeinen Dunst
ihm glücke des Preises Gewunst,
wer begehrt mit wahrer Inbrunst,
(Sachs, welcher kopfschüttelnd es aufgibt
die einzelnen Fehler anzumerken, arbeitet
hämmernd fort um den Keil aus dem
Leisten zu schlagen.)
um die Jungfrau zu frei'n."
SACHS
(über den Laden weit herausgelehnt)
Seid Ihr nun fertig?
BECKMESSER
(in höchster Angst)
Wie fraget Ihr?
SACHS
(hält die fertigen Schuhe
triumphierend heraus)
Mit den Schuhen ward ich fertig schier.
Das nennt man mir echte Merkerschuh: -
mein Merkersprüchlein hört dazu!
Mit lang und kurzen Hieben
steht's auf der Sohl geschrieben:
da lest es klar
und nehmt es wahr,
und merkt's Euch immerdar.
Gut Lied will Takt:
wer den verzwackt,
dem Schreiber mit der Feder
haut ihn der Schuster aufs Leder.
Nun lauft in Ruh:
habt gute Schuh,
der Fuß Euch drin nicht knackt,
ihn hält die Sohl im Takt!
BECKMESSER
(der sich ganz in die Gasse zurückgezogen
hat und an die Mauer mit dem Rücken
sich anlehnt, singt, um Sachs zu
übertäuben, mit größter Anstrengung,
schreiend und atemlos hastig.)
"Darf ich mich Meister nennen,
das bewähr ich heut gern,
weil ich nach dem Preis brennen
muß, dursten und hungern.
Nun ruf ich die neun Musen,
daß an sie blusen
mein dicht'rischen Verstand.
Wohl kenn ich alle Regeln,
halte gut Maß und Zahl;
doch Sprung und Überkegeln
wohl passiert je einmal,
wann der Kopf ganz voll Zagen
zu frei'n will wagen
um jung Mägdeleins Hand.
(Er verschnauft sich.)
Ein Junggesell,
trug ich mein Fell,
mein Ehr, Amt, Würd und Brot zur Stell,
daß Euch mein Gesang wohl gefällt,
und mich das Jungfräulein erwähl,
wenn sie mein Lied gut fand."
DAVID
(hat den Fensterladen, dicht hinter
Beckmesser, ein wenig geöffnet und
lugt daraus hervor.)
Wer Teufel, hier?
(Er wird Magdalene gewahr.)
Und drüben gar?
Die Lene ist's -, ich seh es klar!
Herrje, der war's, den hat sie bestellt.
Der ist's, der ihr besser als ich gefällt!
Nun warte, du kriegst's!
Dir streich ich das Fell!
(Er entfernt sich nach innen.)
NACHBARN
(erst einige, dann immer mehr,
öffnen während Beckmessers Lied in der
Gasse die Fenster und gucken heraus)
Was heult denn da?
Wer kreischt mit Macht?
Ist das erlaubt so spät zur Nacht?
Gebt Ruhe hier! 's ist Schlafenszeit.
Mein', hört nur, wie dort der Esel schreit!
Ihr da! Seid still und schert Euch fort!
Heult, kreischt und schreit an andrem Ort!
(Sie verlassen die Fenster und kommen
nach und nach in Nachtkleidern einzeln
auf die Straße heraus. - Sachs beobachtet
noch eine Zeitlang den wachsenden Tumult,
löscht aber alsbald sein Licht aus und
schliesst den Laden so weit, daß er,
ungesehen, stets durch eine kleine öffnung
den Platz unter der Linde beobachten kann.
Walther und Eva sehen mit wachsender
Sorge dem anschwellenden Auflaufe zu;
er schliesst sie in seinen Mantel fest an
sich und birgt sich hart an der Linde im
Gebüsch, so daß beide fast ungesehen
bleiben.)
DAVID
(der mit einem Knüppel bewaffnet,
zurückgekommen ist, steigt aus dem
Fenster und wirft sich auf Beckmesser)
Zum Teufel mit dir, verdammter Kerl!
(Magdalene winkt David
heftig zurück.)
MAGDALENE
(am Fenster, schreiend)
Ach, Himmel! David! Gott, welche Not!
Zu Hilfe! Zu Hilfe!
Sie schlagen sich noch tot!
BECKMESSER
(zu David)
Verfluchter Bursch!
Läßt du mich los?
DAVID
Gewiß! Die Glieder brech ich dir bloß!
(Beckmesser und David
balgen sich fortwährend.)
NACHBARN
(an den Fenstern)
Seht nach! Springt zu!
Da würgen sich zwei!
(Sie kommen herab.)
's gibt Schlägerei!
|
SACHS
(levantando el martillo
sobre la lezna)
¡Marcador, a su puesto!...
¡Proseguid!
BECKMESSER
(cada vez más fuerte y sin aliento)
"¡Mi corazón quiere hoy saltar
(Golpes como antes.)
al pretender a la jovencita desposar,
pero su padre una condición
ha puesto por delante
a quien tenga la pretensión
de aspirar a su herencia
al hacer con su niñita unión.
Honrado maestro de la corporación,
ama a su querida hija,
más también demuestra
qué importancia concede al arte:
pues quien quiera ser su yerno,
con una canción de maestro
habrá de ganar el premio.
Y el arte hará al final
que, con permiso
de las envidias y malas influencias,
sonría el premio, propicio,
a quien pretende con real vehemencia
(Sachs que había dejado de
marcar las faltas una por
una, continúa martilleando para
sacar las cuñas de la horma.)
desposar a la doncella!"
SACHS
(asomándose al exterior)
¿Habéis acabado ya?
BECKMESSER
(con suprema angustia)
¿Cómo decís?
SACHS
(muestra triunfalmente
los zapatos, terminados)
¡Yo ya he terminado los zapatos!
Son auténticos zapatos de marcador...
¡Pero mi razón debéis escuchar!...
Está escrito en las suelas
con golpes largos y cortos;
así podréis leerlo
y repasarlo
y recordarlo siempre:
una buena canción requiere ritmo.
Para quien quiera saberlo,
al escribano de la pluma
se lo grabó en el cuero el zapatero.
Id, pues, en paz;
lleváis buenos zapatos
que no os apretarán los pies:
¡Tienen la suela bien medida!
BECKMESSER
(que ha retrocedido hasta el
callejón y apoya la espalda en
el muro, canta, para acallar a
Sachs, con enorme esfuerzo,
gritando, atragantándose)
"¡Si puedo llamarme maestro,
hoy mismo lo habré de ver,
pues por el premio en deseo ardo,
pasar hambre y mucha sed.
Invoco, pues, a las nueve musas
para que inspiren todas juntas
mis poéticos juicios.
Bien conozco yo las reglas
y me atengo al número y a la medida,
pero a veces hago ¡saltos!
y ¡estropicios!
cuando la cabeza me vacila
al querer pretender
la mano de una doncella.
(Toma aliento.)
Soy soltero y aporto mi persona,
honor, empleo, consideración y pan;
pues si a todos os complace mi cantar,
también me elegirá para ella
la doncella
si mi canción le consigue agradar"...
DAVID
(abre un poco la ventana
que está detrás de Beckmesser
y mira por ella)
¿Quién diablos está ahí?...
(Advierte a Magdalena.)
¿Y allí arriba?
¡Es Lena! ¡Ya lo veo todo claro!
¡Este era el que había escogido!
¡Ese es el que le gusta más que yo!
¡Aguarda, pues! ¿Quieres pelea?
¡Te voy a arrancar la piel!
(Corre hacia el interior.)
VECINOS
(primero unos pocos, después en
número creciente, abren sus ventanas
para ver qué ocurre abajo)
¿Quién chilla ahí?
¿Quién da esas voces?
¿Gritan a estas horas de la noche?
¡Callad ya! ¡Es hora de dormir!
¡Oíd como rebuzna ese asno!
¡Eh, vosotros, callaos de una vez!
¡Chillad, gritad y mugid en otro sitio!
(Dejan las ventanas y salen de
uno en uno a la calle con sus
camisones. Sachs observa durante
un rato el creciente tumulto,
apaga en seguida la luz y mantiene
cerrada la tienda de manera
que, invisible él, pueda vigilar
por una pequeña abertura el tilo.
Walther y Eva ven angustiados
como aumenta el jaleo. Él la
cubre con su capa y se ocultan
entre los arbustos que hay al
lado del tilo, quedando casi
invisibles.)
DAVID
(regresa armado de un garrote,
salta por la ventana y se arroja
contra Beckmesser)
¡Vas a ir con Satanás, maldito bribón!
(Magdalena, al ver a David y le
hace una seña para que se retire.)
MAGDALENA
(gritando desde la ventana)
¡Ay, cielos! ¡ David!
¡Dios! ¡Qué desgracia!
¡Socorro! ¡Auxilio! ¡Se van a matar!
BECKMESSER
(a David)
¡Maldito mozo!
¿Me vas a dejar en paz?
DAVID
¡Exacto! ¡Te voy a descuartizar!
(Beckmesser y David
continúan peleando)
VECINOS
(desde las ventanas)
¡Mirad! ¡Vamos!
¡Ahí se zurran dos!
(Bajan a la calle)
¡Hay una pelea!
|
ANDERE NACHBARN
(in die Gasse laut schreiend)
Heda! Herbei! 's gibt Schlägerei:
da würgen sich zwei.
Ihr da, laßt los! Gebt freien Lauf!
Laßt ihr nicht los, wir schlagen drauf.
EIN NACHBAR
Ei, seht, auch Ihr hier?
Geht's Euch was an?
EIN ZWEITER
Was sucht Ihr hier?
Hat man Euch was getan?
ERSTER NACHBAR
Euch kennt man gut.
ZWEITER NACHBAR
Euch noch viel besser.
ERSTER NACHBAR
Wieso denn?
ZWEITER NACHBAR
(zuschlagend)
Ei, so!
MAGDALENE
(hinabscbreiend)
David! Beckmesser!
LEHRBUBEN
(einzeln, dann mehr, von
allen Seiten dazukommend)
Herbei! Herbei! 's gibt Keilerei!
EINIGE
's sind die Schuster!
ANDERE
Nein, 's sind die Schneider!
DIE ERSTERBEN
Die Trunkenbolde!
DIE ANDEREN
Die Hungerleider!
DIE NACHBARN
(auf der Gasse durcheinander)
Euch gönnt ich's schon lange
Wird euch wohl bange?
Das für die Klage!
Seht euch vor, wenn ich schlage!
Hat euch die Frau gehetzt?
Schau, wie es Prügel setzt!
Seid ihr noch nicht gewitzt?
Nun, schlagt doch! - Das sitzt!
Daß dich Halunken
gleich ein Donnerwetter träf!
Wartet, ihr Racker!
Maßabzwacker!
Esel! - Dummrian!
Du Grobian!
Lümmel du!
Drauf und zu!
LEHRBUBEN
(von allen Seiten)
Kennt man die Schlosser nicht?
Die haben's sicher angericht't!
Ich glaub, die Schmiede werden's sein!
Die Schreiner seh ich dort beim Schein!
Hei! Schaut die Schäffler dort beim Tanz!
Dort seh die Bader ich im Glanz;
herbei zum Tanz!
Krämer finden sich zur Hand
mit Gerstenstang und Zuckerkand,
mit Pfeffer, Zimt, Muskatennuß,
sie riechen schön,
doch machen viel Verdruß;
sie riechen schön,
und bleiben gern vom Schuß.
Seht nur, der Has
hat überall die Nas!
Meinst du damit etwa mich?
Mein ich damit etwa dich?
Immer mehr heran!
Lustig, wacker! jetzt geht's erst recht an!
Hei, nun geht's Plauz! hast du nicht gesehn!
Hast's auf die Schnauz!
Ha! nun geht's: Krach! Hagelwetterschlag!
Wo es sitzt, da wächst nichts so bald nach!
Keilt euch wacker! Keiner weiche!
Haltet selbst Gesellen mutig stand!
Wer wich, 's wär wahrlich eine Schand!
Wacker drauf und dran!
Wir stehen alle wie ein Mann!
Wie ein Mann stehn wir
alle fest zur Keilerei!
(Bereits prügeln sich Nachbarn und
Lebrbuben fast allgemein durcheinander.)
GESELLEN
(mit Knitteln bewaffnet,
von verschiedenen Seiten)
Heda! Gesellen 'ran!
Dort wird mit Streit und Zank getan;
da gibt's gewiß noch Schlägerei;
Gesellen, haltet euch dabei!
's sind die Weber! 's sind die Gerber!
Die Preisverderber!
Dacht ich mir's doch gleich:
spielen immer Streich!
Dort den Metzger Klaus
kenn ich heraus!
's brennt manchem im Haus!
's ist morgen der Fünfte!
Zünfte heraus!
Hei, hier setzt's Prügel!
Schneider mit dem Bügel!
Gürtler! - Spengler! - Zinngießer!
Leimsieder! - Lichtgießer!
Tuchscherer! Leinweber!
Immer dran! Immer drauf!
Schert euch selber fort
und macht euch heim!
Immer drauf und dran!
jetzt gilt's, keiner weiche hier!
Zünfte! Zünfte! Heraus!
DIE MEISTER
(und älteren Bürger, von
verschiedenen Seiten)
Was gibt's denn da für Zank und Streit?
Das tost ja weit und breit!
Gebt Ruh und schert
euch jeder gleich nach Hause heim,
sonst schlag ein Hageldonnerwetter drein!
Stemmt euch hier nicht mehr zu Hauf,
oder sonst wir schlagen drein!
NACHBARINNEN
(welche die Fenster geöffnet
haben, herausguckend)
Was ist das für Zanken und Streit?
Da gibt's gewiß noch Schlägerei!
Wär nur der Vater nicht dabei!
's wird einem wahrlich angst und bang!
Heda! Ihr dort unten,
so seid doch nur gescheit!
Seid ihr denn Alle gleich
zu Streit und Zank bereit?
Seid ihr alle blind und toll?
Sind euch vom Wein denn
noch die Köpfe voll?
Mein! Dort schlägt sich mein Mann!
Hilfe! Der Vater! Der Vater!
Ach, sie haun ihn tot!
Hört keines mehr sein Wort!
Gott, welche Not!
Seht dort den Christian;
er walkt den Peter ab!
Auf, schreit zu Hilfe: Mord und Zeter!
Gott, wie sie walken!
Die Köpf und Zöpfe wackeln hin und her!
Schafft Wasser, Wasser her! Wasser her!
das gießt ihn' auf die Köpf herab!
(Die Rauferei ist allgemein
geworden, Schreien und Toben.)
|
OTROS VECINOS
(gritando en el callejón)
¡Vamos! ¡Venid! ¡Hay pendencia!
¡Ahí se zurran dos!
¡Vosotros, apartaos! ¡Haced sitio!
¡Apartaros o va a haber bofetadas!
UN VECINO
¡Vaya, hombre! ¿También, tú aquí?
¿Qué te importa todo esto?
OTRO
¿Y tú qué buscas ?
¿En qué te afecta esto?
EL PRIMER VECINO
¡Ya te conozco!
EL SEGUNDO VECINO
¡Pues yo a ti, mucho mejor!
EL PRIMER VECINO
¿Cómo?
EL SEGUNDO VECINO
(le da un golpe)
¡Así!
MAGDALENA
(gritando hacia abajo)
¡David! ¡Beckmesser!
APRENDICES
(acuden por separado, después
en grupos, de todas partes)
¡Venid! ¡Venid! ¡Hay una trifulca!
ALGUNOS
¡Son los zapateros!
OTROS
¡No, son los sastres!
LOS PRIMEROS
¡Los borrachines!
LOS OTROS
¡Los muertos de hambre!
VECINOS
(entre ellos, en el callejón)
¡Te tenía ganas desde hace tiempo!
¿Tienes miedo?
¡Toma, por quejica!
¡Ten cuidado o te atizo!
¿Te ha enojado tu mujer?
¡Es hora de pelea!
¿Así que te burlas?
¡Pues toma esta! ¡En su sitio!
¿A que te vas a encontrar
con lo que te mereces, tramposo?
¡Aguarda, pícaro!
¡Ladrón en el peso!
¡Asno! ¡Estúpido!
¡Bruto!...
¡Palurdo!...
¡A por ellos!
APRENDICES
(acuden por todos lados)
¿Pero no es típico de los cerrajeros?
¡Está claro que es cosa de ellos!
¡Yo creo que serán los herreros!
¡Pues yo creo que son los carpinteros!
¡Mirad los toneleros están en la pelea!
¡Está claro que son los barberos!
¡Viva la reyerta!
De seguro que ahí andan los abaceros
con su azúcar cande y remolacha,
pimienta, canela y la nuez moscada;
huelen muy bien y pelean mejor.
Sí, huelen muy bien y están metidos
muy a gusto en la pelea...
¡Mirad, todos se tiran de las narices!
¿Te refieres a mí? ¡Me refiero a ti!
¡Cada vez acuden más!
¡Venga bulla! ¡Ahora viene lo bueno!
¡Ea, vamos!
¿Has visto esa bofetada?
¡Lo tiene agarrado del hocico!
¡Qué bueno, vaya ensalada de golpes!
¡Nada crecerá
donde ése pone la mano!
¡Zurrémonos a gusto!
¡Que ninguno desfallezca!
¡Aguantad incluso con los "oficiales"!
¡Sería una vergüenza
que alguno se escabullera!
¡Vamos, a por todos!
¡Aquí estamos como un solo hombre!
¡Como uno solo aquí en la trifulca!
(Por todas partes, los unos con los
otros, se pelean los aprendices.)
OFICIALES
(vienen por todas partes
armados de estacas)
¡Venga, oficiales!
¡Hay armada una buena camorra!
¡Se están zurrando de lo lindo!
¡Vamos a por ellos, oficiales!
¡Son los tejedores!
¡No los curtidores!
¡Los que suben los precios!
¡Todos me parecen iguales!
¡La verdad es que están de pelea!
Pero ahí está al carnicero Klaus...
¡Muchos no pueden aguantar en casa!
¡Es que mañana es el quinto!
Hay de todos los gremios.
¡Vaya, y cómo se pelea!
¡Los sastres, con las planchas!
¡Talabarteros! ¡Hojalateros!
¡Estañeros!
¡Fabricantes de cola! ¡Y de velas!
¡Tundidores! ¡Tejedores!
¡Muchos! ¡Por todas partes!
¡Quitaos de en medio e iros a casa!
¡Cada vez más por todas partes!
¡Aquí no hay quién retroceda!
¡Gremios! ¡Gremios! ¡Afuera!
MAESTROS
(y ciudadanos más viejos,
viniendo por distintos lados)
¿Qué pelea y pugna son éstas?
¡Ya resuena desde hace rato!
¡Haya paz y marchad a vuestra casa,
si no va a arreciar la tormenta!
¡No sigáis aquí así amontonados,
o de lo contrario
os vamos a separar a golpes!
LAS VECINAS
(que han abierto las ventanas)
¿Qué pelea y pugna son éstas?
¡Hay armada una buena riña!
¿No estará ahí mi padre?
¡Le entran a una angustia y miedo!
¡Eh, vosotros, ahí abajo,
sed más sensatos!
¿Es que tenéis todos la misma
propensión a pelear y discutir?
¿Sois todos ciegos y tontos?
¿Estáis todavía borrachos?
¡Madre mía, ahí se zurra mi marido!
¡Socorro!
¡Mi padre! ¡Mi padre!
¡Lo van a matar!
¿Nadie quiere oír nada?
¡Dios mío, qué desgracia!
¡Mirad como Christian pega a Peter!
¡Pedid socorro!
¡Asesinos, canallas!
¡Dios mío, cómo se zurran!
¡Se dan de cabezazos
y se tiran del pelo!
¡Agua! ¡Traed agua!
¡Echádsela encima a esos cabezotas!
(Las voces se han hecho
generales. Gritos y bufidos.)
|
MAGDALENE
(am Fenster, verzweifelt
die Hände ringend)
Hör doch nur, David!
So laß doch nur den Herrn dort los,
er hat mir nichts getan!
(hinabspähend)
So hör mich doch nur an!
Herrgott, er hält ihn noch!
Nein! David, ist er toll?
Ach, David, hör:
's ist Herr Beckmesser!
POGNER
(im Nachtgewand
oben an das Fenster)
Um Gott! Eva! Schliess zu!
Ich seh, ob unt' im Hause Ruh!
(Er zieht Magdalene herein
und schliesst das Fenster.)
WALTHER
(der bisher mit Eva sich hinter dem
Gebüsch verborgen, faßt jetzt Eva
dicht in den linken Arm und zieht
mit der rechten Hand das Schwert.)
Jetzt gilt's zu wagen,
sich durchzuschlagen!
(Er dringt mit geschwungenem Schwert bis
in die Mitte der Bühne vor, um sich mit Eva
durch die Gasse durchzuhauen. Da springt
Sachs mit einem kräftigen Satze aus dem
Laden, und packt Walther beim Arm.)
POGNER
(auf der Treppe)
He! Lene! Wo bist du?
SACHS
(die halb ohnmächtige Eva
die Treppe hinaufstoßend)
Ins Haus, Jungfer Lene!
(Pogner empfängt Eva und zieht sie in das
Haus. - Sachs, mit einem Knieriemen David
eines überhabend und mit einem Fußtritt
ihn voran in den Laden stoßend, zieht
Walther, den er mit der andren Hand fest
gefaßt hält, mit sich hinein und schliesst
sogleich fest hinter sich zu. - Beckmesser,
durch Sachs von David befreit, sucht sich
eilig durch die Menge zu flüchten. Im
gleichen Augenblick, wo Sachs auf die
Straße sprang, hörte man einen Hornruf
des Nachtwächters. Alle suchen in eiliger
Flucht nach allen Seiten hin das Weite, so
daß die Bühne sehr bald gänzlich leer wird.
Als die Straße und Gasse leer geworden
und alle Häuser geschlossen sind, betritt
der Nachtwächter die Bühne, reibt sich die
Augen, siebt sich verwundert um und
schüttelt den Kopf.)
DER NACHTWÄCHTER
(mit leise bebender Stimme)
Hört, ihr Leut,
und laßt euch sagen,
die Glock hat
eilfe geschlagen:
bewahrt euch vor Gespenstern und Spuk,
daß kein böser Geist eu'r Seel beruck!
Lobet Gott, den Herrn!
(Hornruf. Der Vollmond tritt hervor
und scheint hell in die Gasse hinein; der
Nachtwächter schreitet langsam
dieselbe hinab und biegt um die Ecke.)
|
MAGDALENA
(desesperada, con las manos
cruzadas, en la ventana)
¡David, escucha de una vez!
¡Deja en paz a ese señor!
¡No me ha hecho nada!
(Mira hacia abajo)
¡Pero, escúchame!
¡Dios Santo! ¡Aún lo tiene cogido!
¡Madre mía, David! ¿Estás loco?
¡Ay, David, escucha!
¡Es el señor Beckmesser!
POGNER
(aparece en la ventana
y hace entrar a Magdalena)
¡Por Dios! ¡Eva, cierra!
¡Voy a ver si se hace la paz ahí abajo!
(Mete a Magdalena dentro
y cierra la ventana.)
WALTHER
(que había continuado hasta ahora
con Eva entre los, arbustos, la toma
fuertemente del brazo izquierdo y
esgrime con la derecha la espada)
¡Ahora es el momento
de pasar entre ellos!
(Llega al centro del escenario,
Sachs corre movido por una
repentina decisión desde la tienda, se
abre paso con gran habilidad hasta
Walther y le agarra del brazo.)
POGNER
(en la escalera)
¡Eh, Lena! ¿Dónde estás?
SACHS
(empujando hacia arriba por la
escalera a la medio desmayada Eva)
¡A casa, Lena!
(Pogner agarra a Eva y la mete en
casa. Sachs agarra a David y tras
empujarle hacia la tienda con un
puntapié, lleva a Walther cogido
con la otra mano y se mete en
casa, cerrando inmediatamente.
Beckmesser, liberado al fin de David,
procura ponerse en fuga a toda prisa.
En el mismo instante de producirse
la irrupción de Sachs en la calle, se
ha oído el fuerte sonar de la bocina
del sereno. Todos escapan como
alma que lleva el diablo, en todas
direcciones, y el escenario se vacía
rápidamente. Cuando las calles y el
callejón quedan solitarios y las casas
aparecen cerradas, entra el sereno
que se frota los ojos, mira en rededor
con asombro y mueve la cabeza.)
EL SERENO
(con voz temblorosa)
¡Oíd buenas gentes,
y dejad que os advierta:
once campanadas se han escuchado!
¡Guardaos de fantasmas y duendes,
y que ningún mal hado
perturbe vuestras almas!
¡Alabad al Señor, nuestro Dios!
(toca la bocina. Aparece la luna
llena e ilumina el callejón. El sereno
avanza despacio hacia él y dobla
la esquina.)
|